Europa im Burgenland. #EUinmyRegion

 

"Wie viel Geld aus dem EU-Budget fließt ins Burgenland? Was wird damit gefördert? Und wie wird das Ganze in der Förderperiode nach 2020 aussehen?" Mit diesen Fragen beschäftigten sich dutzende interessierte TeilnehmerInnen beim Bürgerdialog #EUinmyRegion des überparteilichen Bürgerforums Europa am 23. Februar 2018 an der FH Burgenland in Eisenstadt.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden verschiedene Projekte vorgestellt, die durch Mittel der Europäischen Union ko-finanziert wurden:

Nach dem World-Café diskutierten der Europa-Abgeordnete und Sprecher des Bürgerforums Europa Othmar Karas (ÖVP), sowie Landtagspräsident Christian Illedits (SPÖ) gemeinsam mit Leo Maier (Abteilungsleiter in der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission) und Silvia Ettl-Huber (Vize-Rektorin für Forschung und Innovation an der FH Burgenland) über die Auswirkungen der EU-Struktur- und Kohäsionspolitik im Burgenland, wo in der Vergangenheit mehr EU-Geld investiert wurde als in allen anderen Bundesländern Österreichs.

Das Burgenland ist der beste Beweis dafür, dass Regionalförderungen zu gezielten Investitionen in der Region führen. 1,5 Milliarden Euro an Förderungen aus dem EU-Gemeinschaftstopf bewirkten alleine in der aktuellen Förderperiode 5 Milliarden Euro an Investitionen im Burgenland. Auch die FH Burgenland als Gebäude und Bildungseinrichtung gäbe es ohne EU nicht.
— Othmar Karas

Landtagspräsident Christian Illedits, der das Burgenland im EU-Ausschuss der Regionen vertritt, begrüßt die Vernetzung der EU-Gremien mit den regionalen Gebietskörperschaften und überparteilichen Einrichtungen.

Eine erfolgreiche Europäische Union muss als Bottom Up-Prozess aus ihren kleinsten Einheiten erwachsen. Nur wenn sie in den Köpfen der Unionsbürgerinnen und Unionsbürger stattfindet und sich flächendeckend in ihren Städten und Regionen wiederfindet, fußt sie auf einer stabilen Basis. Es muss unser Ziel sein, Entscheidungen so bürgernah wie möglich zu treffen, so wie das Subsidiaritätsprinzip es vorsieht.
— Christian Illedits

Die Burgenländerinnen und Burgenländer, so das Ergebnis des Dialogs, wünschen sich mehr Investitionen in den Bereichen Infrastruktur, Innovation und Nachhaltigkeit. Einsparungen könnte man sich bei den Agrar-Subventionen vorstellen.

 

Event-Video

 
 
 
 
 

Event-Galerie

 
 

„Europa in meiner Region“ ist eine Veranstaltungsreihe des überparteilichen Bürgerforum Europa in Kooperation mit der Europäischen Kommission und dem CCRE-CEMR (Council of European Municipalities and Regions) mit dem Ziel, mit Bürgerinnen und Bürgern in ganz Österreich über das Pro und Contra der EU-Strukturpolitik ins Gespräch zu kommen.

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