Europa in Vorarlberg. #EUinmyRegion

 

Was bewirkt EU Förderung in Vorarlberg? Wo werden EU Gelder in der Region investiert? Was läuft gut in der derzeitigen Strukturpolitik und was sollte sich in Zukunft ändern? – dies waren die zentralen Fragen, um die sich alles am 10. April 2018 im Seefoyer des Festspielhauses in Bregenz drehte. In der malerischen Kulisse mit Seeblick stellten sich anfangs im World-Café acht verschiedene best-practice Projekte vor

Anschließend diskutierten der ehemalige MEP Herbert Bösch, Landtagspräsident Harald Sonderegger und Leo Maier, Vertreter der DG Regio, über die Sinnhaftigkeit und die Zukunft der Kohäsionspolitik in Vorarlberg. Leo Maier stellte selbst die Frage „Brauchen wir die Kohäsionspolitik überhaupt?“ und antwortete prompt: 

Wenn wir die reichsten Regionen Europas mit den ärmsten vergleichen haben wir ein Verhältnis von 1:8 – das kann in einer Union nicht sein!
— Leo Maier (Europäische Kommission)

Doch welchen Sinn macht diese Form der Strukturpolitik in einer wirtschaftlich gut situierten Region wie Vorarlberg? Harald Sonderegger betont hierzu:

Vorarlberg ist eine Export und Grenzregion – daher ist es wichtig, dass auch hier gefördert wird.
— Harald Sonderegger

Dennoch sind sich alle einig, der unmittelbare Nutzen der Strukturpolitik ist nicht leicht zu vermitteln. Bald schon folgten die ersten Meldungen aus dem Publikum. Vorrangig die Projektträger selbst richteten sich an die Diskutanten. Ihr Anliegen: zu viel Kontrolle und zu hoher Aufwand. Man wünsche sich, dass die Projekte und Ideen selber im Vordergrund stünden und nicht der Förderungsdschungel. Außerdem wurde der Bereich PR von EU Projekten debattiert, hierbei klafften die Meinungen auseinander. Manche Projektträger betonten sie seien keine Kommunikationsexperten und daher müsse dieser Job professionell von der EU übernommen werden, andere sahen es nicht als Problem Ihr Projekt auch im Zusammenhang mit der EU angemessen zu bewerben.

 

Event-Video

 
 
 

Event-Galerie

 
 

„Europa in meiner Region“ ist eine Veranstaltungsreihe des überparteilichen Bürgerforum Europa in Kooperation mit der Europäischen Kommission und dem CCRE-CEMR (Council of European Municipalities and Regions) mit dem Ziel, mit Bürgerinnen und Bürgern in ganz Österreich über das Pro und Contra der EU-Strukturpolitik ins Gespräch zu kommen.

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