Europa-News 22/02

 

EU-Wahl weckt Erinnerungen an den „Prager Frühling“

Alexander Dubcek war im Prager Frühling 1968 eine politische Leitfigur. Jetzt tritt sein Sohn bei den EU-Wahlen für die Slowakei an.

Nun wird der Sohn Dubceks, Pavol Dubcek, der zur Zeit des „Prager Frühlings“ gerade 20 Jahre alt war und studierte, bei den kommenden Europa-Wahlen für die mitregierende, nationalistische Slowakischen Nationalpartei (SNS) antreten. Bei einer Veranstaltung in Wien begründete er seinen Einsteigen in die Politik so: „Mein Vater hatte das Ziel, die Gesellschaft zu reformieren und ich möchte einen Traum meines Vaters, eine gerechte Gesellschaft zu schaffen, verwirklichen“.

Pavol Dubcek sieht sich gewissermaßen als historischer Hoffnungsträger. Einerseits, weil die Bevölkerung in der Slowakei mit der derzeitigen Situation im Lande nicht zufrieden sei und man bis heute anerkenne, dass sein Vater „etwas für das Volk getan hat.“ Andererseits sei es auch sein Bestreben, am „gemeinsamen Haus Europa zu bauen“.

Mehr dazu auf Euractiv —> Link.