Besuch bei Carinthian Tech Research (CTR) #ÖsterreichTour

Im Rahmen unserer einwöchigen Österreich-Tour Anfang Juli war es uns nicht nur ein Anliegen, möglichst viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern über ihre Anliegen für die Zukunft Europas zu führen, sondern uns auch vor Ort anzusehen, wie die EU-Regionalfördermittel in der Praxis eingesetzt werden. Wir hatten die einmalige Gelegenheit, in EU-geförderten Betrieben und Projekten hinter die Kulissen zu blicken und zu sehen, wie die Mittel des EFRE eingesetzt werden.

Ein weiterer Betriebsbesuch: In Villach bei CTR

Den Besuch bei der Carinthian Tech Research AG werden wir wohl so schnell nicht vergessen! Wir hatten exklusiv Zutritt zu den Reinräumen des CTR, wo Mikrochips hergestellt werden. Durch die EFRE-Förderung konnten u.a. zwei Reinräume der Reinraumklassen ISO Klasse 5 und ISO Klasse 8 eingerichtet werden. „Mit der Spitzenausstattung in den Forschungsreinräumen werden winzige und smarte mikro-elektronische Komponenten und Bauteile gefertigt und in Anwendungen integriert. Die Ergebnisse können in Zukunft unseren Alltag verbessern - in Automobilen, Mobiltelefonen, in der Medizintechnik, in Haushaltsgeräten oder Prozessen für die Produktion, die Lebensmittelsensorik, Maschinenbau oder Umwelt- und Energietechnologien.“

Welcome to the "Silicon Alps"!

Vor Ort durften wir selbst mit Hand anlegen und auch erfahren, wie es ist, in der High-Tech-Forschung tätig zu sein. Dissertanten und Forscher nahmen sich die Zeit, uns vieles im Detail zu erklären - ein etwas hoffnungsloses Unterfangen. Ob sich die Bürgerinnen und Bürger so fühlen, wenn wir mit ihnen über die Europäische Union reden? Wir nehmen für uns mit, dass Villach eine der High-Tech-Drehscheiben ist – quasi das Silicon Valley von Europa! Funfact: Der Forschungsstandort Villach wird tatsächlich als „Silicon Alps” bezeichnet. Wieder was gelernt.

Wir durften auch das Projekt RETINA kennenlernen, welches durch die Interreg Kooperation zwischen slowenischen und österreichischen Forschern ins Leben gerufen wurde. In diesem Projekt geht es vorwiegend darum, den Forschern aus der Umgebung durch Zusammenarbeit jenes Equipment zur Verfügung zu stellen, welches diese für ihre Forschung brauchen, ohne Zusatzkosten für das jeweilige Institut, da man mit Instituten aus dem Umland Geräte, Messungen, Analysen und Know-How teilt, wovon alle Partner profitieren und so effizienter arbeiten und forschen können.

Ein weiteres von EFRE gefördertes Projekt ist der SMARTE LEICHTBAU 4.0. Der Leichtbau betrifft hier vorwiegend den Maschinenbau, die Fahrzeugtechnik, die Luft- und Raumfahrtechnik, die Energietechnik, die Architektur, die Medizintechnik und selbst die Elektronik. Hier wird der Leichtbau mit Faserverbundwerkstoffen geforscht, wie Faserwerkstoffe weiterentwickelt werden können, um nachwachsende Rohstoffe in Zukunft zu verwenden, die Integration von Sensorik wird ebenso näher beleuchtet, sowie auch die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung und Prozessanalytik-Technologie.

 
 
 
 
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